Impfen – Chance oder Risiko?

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Impfen gilt der breiten Öffentlichkeit als das wichtigste Präventionsmittel gegen Infektionskrankheiten. Die Impfforschung ist soweit, dass auch bestimmte Krebsarten vorbeugend behandelt werden können. Doch es mehren sich auch Stimmen, die die Impfung als gefährlichen Eingriff ansehen, auf Impfkomplikationen oder Folgeschäden verweisen und es als selbsterklärend ansehen, dass geimpfte Stoffe im Körper mehr Schaden als Nutzen bringen, berücksichtigt man nicht nur die gewollte Aufnahme von Krankheitserregern, sondern auch Zusatzstoffe wie Quecksilber. Impfen wird kontrovers diskutiert. In Italien wurde kürzlich die landesweite Impfpflicht beschlossen. In Deutschland existiert diese Pflicht nicht. Sind nichtgeimpfte Menschen eine Gefahr für die Volksgesundheit, sind sie gesünder als geimpfte Menschen oder leben die Geimpften sicherer und gesünder? – Eine Bilanz.


Jeder möchte für sich und seine Kinder nur das Beste

Eines dürfte klar sein: Jeder möchte für sich und seine Kinder nur das Beste. Sichere Impfungen zum Schutz vor gefährlichen Infektionskrankheiten würde kaum jemand ablehnen. Die Menschen sind jedoch verunsichert wegen möglichen, oft heruntergespielten Nebenwirkungen und Impfschäden. Anstatt sich dieser Verunsicherung anzunehmen und die Forschung zur Entwicklung für mehr Sicherheit voranzutreiben, wird stattdessen versucht, Kritiker mundtot zu machen und mit Zwangsimpfungen zum Impfen zu „motivieren“. Auf der anderen Seite versteifen sich Impfgegner auf die Annahme der grundsätzlichen Schädlichkeit und Nutzlosigkeit von Impfungen. Auch das ist zu kurz gedacht, denn es gibt genügend Beweise, dass Impfungen den gewünschten präventiven Effekt erzielen. Es ist allerdings zu berücksichtigen, in welchem Zusammenhang Impfungen verabreicht werden. Es ist ein Unterschied, ob die Menschen in einem Land mit hoher Hygiene und medizinischer Versorgung leben oder in einem Land, in welchem die Grundlagen für ein gesundes Leben kaum vorhanden sind.


Impfen gegen Infektionskrankheiten

Jedes Jahr zur gleichen Zeit wird vor der Gefahr durch Masern gewarnt. Damit einher wird appelliert, die eigenen Kinder impfen zu lassen. Wer es nicht tut, gilt schnell als verantwortungslos oder gar Verschwörungstheoretiker. In vielen Ländern herrscht Impfpflicht. In der DDR gab es sie auch. Die Ständige Impfkommission (STIKO) stellt fest: „Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich und unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet. Unmittelbares Ziel der Impfung ist es, den Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen“ (Robert Koch Institut 2015).


Impfen ist eine Routinehandlung – Aufklärung kommt oft zu kurz

Da das Impfen in Deutschland gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, dürfen Kinderärzte nur Empfehlungen aussprechen. Oftmals ist es so, dass die kleinen Kinder routinemäßig geimpft werden. Das heißt, ein Arztgespräch mit ausführlicher Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen, aber auch über die positiven Effekte findet nur selten statt. Meist bekommen die Eltern nur eine Broschüre in die Hand gedrückt, die die positiven Effekte von Impfungen hervorhebt. Mögliche Risiken werden darin in der Regel nicht aufgeführt. Viele Eltern sehen es als selbstverständlich an, ihre Kinder impfen zu lassen. Nebenwirkungen und Folgeschäden sind kaum bekannt und der Arzt übt eine Routinehandlung aus. Das Procedere ist so routiniert, dass Eltern, die nach Risiken von Impfungen fragen, verwundert angeguckt werden. Vom Medizinstudium bis zu den Weiterbildungen hören die Mediziner, dass Impfungen sicher seien. Zahlreiche Studien belegen offenbar diese Auffassung. Aber es gibt auch Untersuchungen, die auf Risiken hinweisen.

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Unmittelbare Impfreaktionen sind selten

Das Kinder- und Jugendsurvey KiGGS hat z. B. die Daten von fast 16.000 Teilnehmern ausgewertet. Nur bei 332 Kindern haben die Eltern von Unverträglichkeiten nach einer Impfung berichtet. Unverträglichkeiten sind kurzfristige Begleiterscheinungen. Es handelt sich nicht um langfristige Impfschäden. Die Zahl entspricht 2,1 Prozent der Untersuchungsgruppe. Fieber und eine Schwellung an der Impfstelle waren die häufigsten Erscheinungen (vgl. Huber, 2011). Weiter heißt es: „Ähnliche Raten hat etwa eine US-Studie ergeben, bei der es bei fast 140.000 Masern-Impfungen zu 32 Fieberkrämpfen kam, berichten Dr. Christina Poethko-Müller und ihre Kollegen vom Robert Koch-Institut (RKI)“ (Huber, 2011).


‘Pink Book’ bestätigt Effektivität und Sicherheit von Impfungen

Regelmäßig erscheint das Buch Epidemiology and Prevention of Vaccine-Preventable Diseases. Im Jahr 2015 lag es in seiner 13. Version vor. Es enthält sämtliche Informationen über die Wirkungsweise des Impfens sowie über die Wirkungen. Grundlage sind die Krankheiten, gegen die geimpft werden kann. In dem Buch (auch pink book genannt) wird die Sicherheit und Effektivität von Impfungen bestätigt. Um die Wirksamkeit von Impfstoffen zu untersuchen, nutzt man in der Regel randomisierte Kontrollstudien. Per Zufall werden die Teilnehmer in zwei Gruppen geteilt. In einer Gruppe findet die Impfung mit einem neuen Impfstoff statt. In der anderen Gruppe bleiben die Teilnehmer nichtgeimpft oder erhalten einen alten Impfstoff. Dann vergleicht man Schwere und Häufigkeit der Infektionskrankheiten in beiden Gruppen. Es ist nicht vertretbar, die Probanden mit schweren Erregern zu infizieren, weshalb Wirksamkeitsnachweise nicht so weitgehen, dass ein erhebliches Erkrankungsrisiko eingegangen wird.


Impfen könnte Risiko für Allergien und Autoimmunstörungen erhöhen

Impfen hat seine Berechtigung, weil dieses Prinzip die Funktionsweise des menschlichen Immunsystems nutzt. Wenn ein Mensch von einem Erreger befallen wird, bildet das Immunsystem Antikörper, so dass es sich gewissermaßen an den Erreger erinnert und beim nächsten Angriff erfolgreich abwehren kann. Beim Impfen erhält der Mensch die Erreger in abgeschwächter Form. Ein voller Krankheitsausbruch ist nicht möglich. Dafür lernt das Immunsystem den Erreger kennen und kann den Körper schützen, sobald der Erreger wieder in den Organismus gelangt. Kritiker erkennen diese Wirkungsweise mehr oder weniger an. Manche kritisieren schon den Fakt, dass ein Mensch gezielt mit Erregern infiziert wird. Andere kritisieren vor allem die Zusatzstoffe der Impfungen und verweisen – ebenso wie die Impfbefürworter – auf Studien.

Es gibt Studien, die auf einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Allergien sowie Autoimmunerkrankungen hinweisen. Diese Studien sind eine Kontroverse und öffentliche Einrichtungen sowie Forschungsinstitute haben daraufhin Studien angelegt, um die Ergebnisse dieser Untersuchungen widerlegen zu können. Ein Beispiel ist eine Untersuchung aus dem Jahre 1998 von dem britischen Arzt Andrew Wakefield. Er untersuchte 12 Kinder und konstatierte, dass die Mumps-Masern-Röteln-Impfung (MMR) einen Ursachenzusammenhang mit Autismus hätte. Mehrere Studien anderer Forscher widerlegten die These. Die britische Ärztekammer entzog Wakefield die Zulassung.

Nicht zu vernachlässigen sind die zahlreichen Beobachtungen von impfkritischen Ärzten und Heilpraktikern. Aus der täglichen Praxis wird immer wieder von dem vermehrten Auftreten von Allergien und Autoimmunkrankheiten nach Impfungen berichtet. Natürlich handelt es sich hierbei um subjektive Beobachtungen. Jedoch ist auf der anderen Seite davon auszugehen, dass die Dunkelziffer nicht erkannter Impffolgen hoch ist. Denn aufgrund einer unkritischen Haltung zum Thema Impfen, werden mögliche Folgeerkrankungen von vielen Schulmedizinern als solche nicht erkannt und anerkannt. Dies könnte nicht zuletzt an Interessenskonflikten liegen, denn Impfungen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für impfende Ärzte.


Ungeimpfte Kinder sind gesünder

Allerdings gibt es auch andere, weitaus genauere Untersuchungen zum Zusammenhang von Impfungen und Krankheiten. An der Jackson-State-University in den USA wurden geimpfte und nichtgeimpfte Kinder miteinander verglichen. Die Bilanz: Die nicht geimpften Kinder haben signifikant weniger Gesundheitsprobleme als die geimpften Kinder. Die Studie ist die erste ihrer Art. In ihr betrachtete man mehr als 600 „Homeschooler“, also Kinder, die zu Hause unterrichtet werden, im Alter von 6 bis 12 Jahren. Am deutlichsten waren die Unterschiede bei Lungenentzündungen, Heuschnupfen, ADHS, Mittelohrentzündungen und chronischen Allergien. Die Studienergebnisse wurden im Journal of Translational Sciences veröffentlicht. Sie zeigen gravierende Unterschiede zwischen geimpften und nichtgeimpften Kindern:

  • geimpfte Kinder neigen ca. 300 % eher zur Diagnose einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS),
  • geimpfte Kinder neigen ca. 340 % eher zur Diagnose einer Lungenentzündung,
  • geimpfte Kinder neigen ca. 300 % mehr zur Diagnose einer Mittelohrentzündung und um 700 % eher kann es zu chirurgischen Eingriffen am Mittelohr kommen.
Impfen erhöht offenbar das Autismus-Risiko

Die Studie berücksichtigt auch die Autismus-Störung. Dabei wird bilanziert, dass geimpfte Kinder dreimal so häufig mit Autismus diagnostiziert werden als ihre nichtgeimpften Alterskollegen (vgl. Mawson et al, 2017, S. 1 ff.). Das Besondere an dieser Studie ist, dass größere Gruppen von geimpften und nichtgeimpften Menschen aus derselben Gesellschaft untersucht werden konnten. Dies ist gegenwärtig nämlich nicht so einfach, weil viele Kinder recht schnell geimpft werden und fortan Vergleichsuntersuchungen nicht mehr möglich sind.

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Impfen – Für und Wider?, Pro und Kontra?, Entweder – oder?, Sowohl – als auch?

Impfen ist eine Kontroverse, weil es Hinweise für die positiven Wirkungen genauso gibt wie für die negativen. In der Öffentlichkeit hält man am Bild der sicheren Impfung fest und würdigt sie als wichtige Errungenschaft der Medizingeschichte. Es kann durchaus angenommen werden, dass die Zahl an Infektionskrankheiten rückläufig ist, wenn gegen die entsprechenden Erreger geimpft wird. Allerdings darf nicht der Fokus vernachlässigt werden, dass jede Aufnahme eines Stoffes komplexe Wirkungen nach sich zieht. Es bleibt nicht bei einem monokausalen Zusammenhang, dass die abgeschwächten Erreger wirklich nur das Immunsystem erweitern.


Langzeitfolgen sind aufgrund zahlreicher Einflussfaktoren schwer abzuschätzen

Die Erreger und Zusatzstoffe von Impfungen können über das Immunsystem hinaus Wirkungen erzielen, die man erst Jahre später entdeckt. Ein Zusammenhang mit der frühen Impfung ist dann nur noch schwer nachzuweisen. In der erwähnten US-Studie ist dies übrigens auch der Fall. Hier wurden geimpfte und nichtgeimpfte Kinder miteinander verglichen. Die Ergebnisse lassen zwar einen Zusammenhang zwischen den erhöhten Krankheitsrisiken und der Impfung vermuten, aber ein tatsächlicher Ursache-Wirkungs-Zusammenhang konnte nicht ausgemacht werden. Entscheidend ist, wo die Kinder gelebt haben, wie sie aufgewachsen sind, welche Vorerkrankungen sie hatten usw. Es wäre also auch zu kurz gedacht, aufgrund solcher Studienergebnisse der Schutzimpfung eine Alleinschuld zuzusprechen.


Jede Impfung ist eine Herausforderung für das Immunsystem

Zu bedenken ist auch, dass jede Impfung eine Herausforderung für das Immunsystem ist. Der Körper wird auf künstliche Weise mit Krankheitserregern „versorgt“. Das führt zu einem immunologischen Schock. Dieser bedingt Infektanfälligkeit, Allergien, Autoimmunerkrankungen, und kann auch zu Entwicklungsstörungen und Gehirnschädigungen führen. Es ist sehr auffällig, dass Krankheiten, bei denen das menschliche Immunsystem beeinträchtigt wird, mit den Impfungen immer weiter zunehmen.


Schädliche Zusatzstoffe in Impfungen

Neben der Frage nach den Wirkungen von künstlich aufgenommenen Krankheitserregern ist auch die Frage zu stellen, wie man Impfungen sicherer machen kann, um Folgeerkrankungen zu reduzieren. Schädliche Zusatzstoffe wie Quecksilber sollten gar nicht vorkommen. Auch Allergene sind zu berücksichtigen. Zum Disput stehen:

Hühnereiweiß, Antibiotika, Formaldehyd, Polygeline, Humanalbumin, Aluminium, Thiomersal und 2-Phenoxyethanol.

Das Paul-Ehrlich-Institut stuft das Risiko allergischer Reaktionen zwar als gering ein, gibt aber auch Empfehlungen zur Kontraindikation (vgl. Weißer et al, 2009, S. 7 f.). Allergien sind also nicht auszuschließen. Ob Impfungen Allergien ursächlich auslösen, wird nicht näher bestimmt.

Impfkritiker bemängeln, dass zu wenig getan wird, um Impfungen sicherer zu machen. Impfbefürworter spielen mögliche Risiken herunter. Das Problem ist, dass die genannten Zusatzstoffe als Wirkungsträger, Wirkverstärker oder Konservierungsmittel gebraucht werden. Zumindest die Verwendung des quecksilberhaltigen Thiomersal wird aufgrund seiner potentiell neurotoxischen Wirkung mittlerweile in den meisten Impfstoffen vermieden. Eine ungefährliche Alternative zu dem ebenfalls neurotoxischen Aluminium wäre wünschenswert.


Gentechnische Impfstoffe könnten die Erbsubstanz schädigen

Weil die Kritik an den konventionellen Impfstoffen zunimmt, gibt es nun auch neuere Verfahren, in denen gentechnische Impfstoffe eingesetzt werden. Gentechnik gilt als eine zukunftsweisende Disziplin. Die Impfstoffe werden allerdings aus gentechnisch veränderten Organismen gewonnen, also mittels aktive Erbsubstanz. Hier ist zu bedenken, dass diese so in der Natur nie vorkommen würden. Diese aktivierte Erbsubstanz kann über Haut oder Nahrung aufgenommen werden. Sie erreicht den Zellkern und wird dort eingelagert. Das führt zum Bruch der Chromosomen. Die Einlagerung findet nicht nur in Körperzellen statt, sondern auch in Eizellen und Samenzellen. Die Gefahr, missgebildete Nachkommen zu zeugen, steigt somit. Gentechnische Impfstoffe führen zur Verseuchung der eigenen Erbmasse.


Vor der Impfentscheidung sollte man sich umfassend informieren

Wer vor einer Impfentscheidung steht, sollte zunächst mit seinem Arzt sprechen, aber auch die Beipackzettel der Impfstoffe lesen. Diese werden nicht ausgehändigt. Man muss explizit nach ihnen fragen. Dort sind viele Nebenwirkungen gelistet, die das Impfen auslösen kann. Auch die Inhaltsstoffe können auf dem Zettel eingesehen werden. Zu bedenken ist zudem, dass Krankheitsfälle, wie sie in den Medien publik gemacht werden, meistens nur dann eine Gefahr für die Volksgesundheit darstellen, wenn es der Gesellschaft im Allgemeinen schlecht geht, sie also unter Armut, Hungersnot, Epidemien oder Krieg leidet. Der Rückgang von Krankheiten geht oft mit verbesserten sozialen Bedingungen einher und nicht zwangsläufig mit der Impfrate. Eine 100 %ige  Sicherheit gibt es nicht, weder mit noch ohne Impfung.

 



Quellen

Communication and Education Branch, National Center for Immunization and Respiratory Diseases & Centers for Disease Control and Prevention (2015): Epidemiology and Prevention of Vaccine-Preventable Diseases. Washington D. C.: Public Health Foundation.

Huber: Daten von 16.000 Kindern bestätigen: Impfungen sind sicher. Ärztezeitung.de vom 13.07.2011. (Online-Link)

Mawson et al: Pilot comparative study on the health of vaccinated and unvaccinated 6- to 12-year-old U.S. children. Journal of Translational Science (2017), Volume 3, S. 1-12.

Robert Koch Institut: Impfen. Informationsangebot. (2015) (Online-Link)  [21.05.2017].

Weißer et al: Sicherheit von Impfstoffen. Bundesgesundheitsblatt 2009, S. 1-12.

 

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